24. Oktober Flug Frankfurt - Caracas
Endlich
war es soweit und ein Taxi brachte mich zum Bahnhof nach
Stuttgart und zusammen mit Jens ging es dann per ICE nach
Frankfurt.
Dort hat sich Kirstin und überrascheneder Weise auch Henni zu
uns gesellt und somit war die "Familie" also wieder
komplett und so gegen Mittag ging es mit Lufthansa ab nach
Caracas. So gegen 17:00 sind wir dann in Caracas gelandet und
wurden von Eddi, Wilmar und Edgar bereits erwartet. Unser erstes
Ziel war unser Hotel im Zentrum von Caracas und wir haben fast
zwei Stunden gebraucht bis wir am Hotel Montpark angekommen sind.
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| Hotelzimmer | eiskalte Cerveza | Hotel | unsere Fahrzeuge |
25.10. Caracas - Ciudad Bolivar
Heute ging es bereits um 5:30 los, was aber nicht schlimm war, denn durch die Zeitverschiebung waren die meisten bereits um 4:00 schon wach. Zum Frühstück gab es lecker O-Saft, Spiegelei mit Speck und Toastbrot. Henni, Kirstin, Jens und ich waren im Jeep bei Wilmar und mit uns dabei war das ganze Gepäck. Leider gibt es in Venezuela keine so tolle Autobahnen wie in Europa, so dass wir für die gesamte Strecke 9 Stunden gebraucht haben.
Zwischendurch gab es um 13:30 Mittagessen. Heute ein Maisfladen mit Käse und Schweinefleisch. Na ja, hab schon deutlich bessere Sachen gegessen. Das Bier dafür war richtig gut und dann ging es auch schon weiter. Leider hatten wir ca. 50 km vor unserem Ziel einen Platten und dann hieß es erst einmal Reifenwechsel. Nebenbei haben wir noch ein Hundeleben gerettet, denn während des Wechseln kam ein Hunde vorbei. Gegen 17:00 waren wir am Hotel und jetzt geht es gleich zum Sonnenuntergang am Orinocco. Tja da waren wir wohl etwas zu langsam, denn als wir an der Promenade angekommen, war es leider zu spät, denn in der Nähe des Äquators geht es ruckzuck. Na ja am Ende der Reise sind wir nochmal in Ciudad Bolivar und da haben wir eine zweite Chance.
Beim Abendessen haben ich versucht beim Kellner eine Cocktailkarte zu bekommen, aber das A-Gesicht wollte mich zum Klo schicken, der wollte mich nicht verstehen. Eddi hat uns dann gerettet und es gab endlich mein Lieblingsgetränk Caipirinha. War wohl kein Pitu, aber Alkohol war trotzdem drin. Zum Essen haben Henni und ich uns einen Pizza geteilt (Käse, Zwiebel) Dann war gegen 21:45 Bettruhe, denn am Montag geht es um 7:00 zum Frühstück und ein weiterer Fahrtag liegt vor uns. Außerdem sind wir jetzt mal gespannt ob die zwei noch fehlenden Teilnehmer jetzt zur Gruppe finden.
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| Reifenpanne beim Jeep | Maisfladen, Käse und Schweinefleisch | der hatte ganz schön Durst | lecker Cerveza und Caipi |
26.10. Ciudad Bolivar - Kaimoran
Heute stand der zweite Fahrtag auf dem Programm. Leider konnten wir Ciudad Bolivar erst gegen 10:00 verlassen, denn der Reifenwechsel hat doch etwas länger gedauert. Wir waren während dessen beim Frühstücken im Lokal vom Vorabend und es gab leckere Teigtaschen mit Käse und Schinkenfüllung. Mit dem Kaffee gab es etwas Probleme bzw. der Kellner hatte nicht so richtig Lust. Zu dem einen Jeep kamen zwei weitere dazu und so haben wir uns für einen neuen Fahrer und Jeep entschieden. Claudio war, wie sich später herausgestellt hat, ein verkappter Formel1-Rennfahrer, denn den letzten Teil zu unserem Etappenziel fuhr er mit 130 km auf einer zweispurigen Straße ohne Randstreifen. Hut ab. Von der Fahrt gibt es sonst nicht viel zu berichten. Unseren Mittagspausenstop machten wir an einer Raststätte und Henni und ich teilten uns ein halbes Hähnchen und Yuka Frittas (Maniok). So gegen Nachmittag besuchten wir noch eine private Goldmine und so störten wir ein paar Batmans beim Schlafen, die sich aber mit Sturzflügen dagegen gewehrt haben. Gegen 20:15 sind wir dann endlich im Camp im Nationalpark Grand Savana angekommen und heute gab es ein gutes Steak mit Reis und Tomaten. Als Dessert habe ich mir einen Maracuja-Saft ausgesucht. Mmmm der war lecker. Von Eddie haben wir erfahren dass hier um 23:00 das Stromaggregat ausgeschaltet wird und deshalb hier eine Kerze im Zimmer steht. Nach dem Briefing und einem Feierabendbier geht es jetzt in die Heia, denn Morgen soll es eine grandiose Landschaft geben und darauf sind wir alle gespannt.
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| Pollo + Papa Frittas | bei der Goldmine | Yuka-Nachschub | vor der Unterkunft |
27.10. Kaimoran - Chivaton Aponguao Wasserfall, Jaspis-Fluss
Heute ging es nach dem Frühstück zu einem Wasserfall im Grande Sabana Nationalpark. Claudio (Capitano Rapido) unser Fahrer ließ es auf der Offroad-Piste so richtig krachen und so gegen 9:30 sind wir in einem Dorf der Pemon-Indianer angekommen. Dort ging es mit dem Einbau ein paar Stromschnellen den Fluss herunter und dann zu Fuß in Richtung Wasserfall. Auf dem Weg dort hin hatten wir die Möglichkeit echte Termiten zu kosten. Schmeckten richtig gut (leicht nussig), dann zeigte uns der lokale Führer noch weitere Heilpflanzen und brachte uns zu einem kleinen Wasserfall mit Bademöglichkeit, was wir natürlich gerne ausnützten, denn bei diesen Temperaturen gibt es nichts besseres als ins kühle Nass zu springen. Nach dem erfrischenden Bad nährten wir uns noch dem Wasserfall so nah wie es ging und danach machten wir uns auf den Rückweg. Im Indianerdorf gab es dann einen kleinen Imbiss und wir machten uns so gegen 16:00 wieder auf den Heimweg. Auf der Rückfahrt stoppten wir noch an einem weiteren kleinen Wasserfall. Auf dem Weg dort wurde ich von unzähligen Stechmücken attackiert und wurde trotz Insektenschutz (Off) mehrmals gestochen. Na ja nach der Dusche war es schon wieder besser. Das Abendessen in Chiwaton war echt der Hammer, leckere Erbsensuppe, paniertes Schnitzel, Reis und Salat.
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| Kirstin probiert Termiten | ein Waldbewohner | Aponguao Wasserfall | kleine Raupe Nimmersatt | eine kleine Indianerin |
28.10 Chivaton
Heute Morgen gab es zum Frühstück frische Pfannkuchen, mit Schinken, Käse, Marmelade und diversen Saucen. Gegen 8:00 sind wir dann zur Missionsstation aufgebrochen, Heute war Eddie bei uns im Jeep und wir haben viel gelacht. In dem Dorf haben wir dann auch unseren Bootsführer für die heutige Tour an Bord genommen und dann ging es über Schotterpiste zum Karuary-Wasserfall. Den ersten Wasserfall erreichten wir nach einem kurzen Dschungelwalk nach 15 Minuten. Wer mochte, konnte hinter den Wasserfall laufen oder einfach nur die schöne Aussicht genießen. Danach ging es zurück zur Anlagestelle und wir bestiegen unsere Einbäume. Auf der Hinfahrt war alles prima und nach ca. 45 Minuten erreichten wir den Wasserfall. Die meisten hatten wieder Ihre Badesachen dabei und Ruck zuck waren wir im kühlen Nass. Leider war uns der Regengott heute nicht wohlgesonnen und es fing heftig an zu regnen, aber auch das war kein Problem, denn ganz in der Nähe des Wasserfalls gab es ein paar Hütten zum Unterstellen. Unsere Jeep-Fahrer und die Permon-Indianer haben dann einen super Imbiss mit Thunfischsalat, Schinken und Käse, Brot und Ananas gezaubert und Bier hatten wir auch dabei.
Gegen 15:00 haben wir den Wasserfall wieder verlassen und sind mit den Booten zurückgefahren. Leider hat es auch hier wieder angefangen zu regnen und ich wurde doch ganz schön nass, denn die Regenjacke lag im Jeep. Gegen 17:30 waren wir dann wieder in unserer Unterkunft in Chiwaton.
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| Karuary-Wasserfall | alles schön grün | weiterer Wassefall | leckerer Thunfischsalat |
29.10. Chivaton - St. Elena
Gegen 7:00 gab es heute Frühstück und es gab leckere Pfannkuchen und warme Maistaschen. Auf dem Weg nach St. Elena haben wir an einem weiteren Wasserfall gestoppt und die schöne Aussicht genossen und unsere verstochenen Beine gekühlt. So gegen 11.00 gab es einen weiteren Wasserfall und ein weiterer Stop war an einem Aussichtspunkt wo man mehrere Tepuis sehen konnte. Beim Mittagessen hat es leider wie aus Kübeln geschüttet. So gegen 14:00 waren wir dann am Kako Paru, ein toller Wasserfall mit rotem Jaspysstein. Kurz vor 16:00 waren wir dann in St. Elena und wir haben noch kurz an einem Alkoholladen gestoppt und unsere Vorräte wieder aufgefüllt. Im Hotel Grand Sabana gab es leckere Cuba Libre und ich habe mir heute eine Hamburger gegönnt. Der Abend ging mal wieder etwas länger, aber wo gibt es schon Cuba Libre für 3 .
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| Antonia, Anneliese und Gabi | Wasserfall | am Aussichtspunkt | kleiner Regenschauer | roter Jaspis |
30.10. Santa Elena - Kavak
Nach dem Frühstück brachten uns Claudio und Nino zum Flughafen nach St. Elena, denn heute hieß bye bye Grand Sabana und Dschungelcamp wir kommen. Pro Maschine hatten fünf Personen + Pilot Platz und unserer war besonders nett. Ist schon ein tolles Erlebnis in so einer kleinen Maschine durch die Wolken zu fliegen. Nach ca. einer Stunde haben wir die Landepiste von Kavak erreicht. Der Pilot war ein echter Profi und setzte die Maschine sanft auf der grünen Graspiste auf und dann ging es gleich zur Ankunftshalle und wir mußten uns alle in ein Buch eintragen. Danach bezogen wir unsere Zimmer, ohne Dusche, aber dafür mit Toilette. Kavak liegt an einem Fluss, der auch als Pool genutzt werden kann und da es heute auch ziemlich heiss war, haben wir diese Gelegenheit gleich wieder genutzt. Am Nachmittag gab es noch einen Ausflug in die Kavak-Schlucht. Muss der Hammer gewesen sein. Essen gab es im Versammlungshaus und dort konnte man schon mal in einer Hängematte probeliegen. Wilmar hat uns mal wieder meisterlich bekocht und die Nudel, Tomatensauce und die Linsen waren ein Gedicht und mit einem Schlummerdrunk Cuba Libre haben wir auch diesen Tag beendet.
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vor dem Abflug |
Flughafen von Kavak |
beim Baden |
Linsen |
31.10. Kavak - Iwana Meru
Heute Morgen nach dem Frühstück sollte eigentlich der Transfer nach Kamarata stattfinden, doch in Venezuela sind Termin zusagen eher Glücksache und erst gegen Mittag hielt ein Pickup in Kavak und brachte uns dann letztendlich nach Kamarata. Vor dem Ablegen hat uns Wilmar nochmals bekocht und es gab leckere Spaghetti. Da wir letzten Abend mal wieder alle Coca Cola Reserven verbraucht haben besuchten wir zunächst noch die Dorfvorsteherin, welche gleichzeitig auch den einzigen Supermarkt besitzt und haben Ihr dann doch einige Flaschen Zuckerwasser abgekauft. Dann wollten wir eigentlich zum Bootsanleger laufen, aber durch die starken Regenfälle waren die Wege nur mit dem Pickup passierbar. Dann wurde unsere Gruppe auf zwei Einbäume verteilt und die Tour auf dem Akanan ging los. Unser Etappenziel für heute war das Camp Iwana Meru. Dort sind wir so gegen 16:00 angekommen und dann hieß es rasch das Gepäck ausladen, die Küche aufbauen und die Hängematten wurden auch schon in Position gebracht. Nach dem alles aufgebaut war, haben wir noch kurz eine Abkühlung im Fluss gebraucht und dann wurde auch schon der Grill angeworfen. Heute gab es zunächst Suppe, dann halbe Hähnchen und zum Nachtisch für jeden einen halben Pfirsich.
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| Transfer Kavak - Kamarata | das war die Strasse | auf dem Akanan | wie bei Wienerwald |
01.11. Iwana Meru - Salto Angel
So gegen 7:00 waren wir dann alle wach und machten erst einmal unsere Morgentoilette, manche nutzen den Fluss als Badewanne, für andere reichten auch die gut riechenden Feuchttücher aus einem Drogeriemarkt. Der gute Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke vetrieben dann die Müdigkeit und spätestens nach den ersten Wasserspritzern im Boot waren alle fit und durch den hohen Wasserstand kamen wir schnell voran. An einer Stelle waren die Stromschnellen zu stark und somit mußten wir aussteigen und diese umlaufen. Auf der Halbinsel gab es ein Meer von Strelizien und hier muss auch mal ein Flughafen gewesen sein, denn die letzte Maschine wartet immer noch auf neue Passagiere.
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| Camp in Iwana Meru | Küche | Strelizie | Never come back Airline |
Gegen Mittag erreichten wir El Arenal, dort hätte laut Plan das nächste Camp sein sollen, aber wir entschieden uns nach einer kurzen Mittagspause zur Weiterfahrt Richtung Salto Angel. Durch den hohen Wasserstand ging das auch problemlos und wir wurden echt belohnt, denn gegen Nachmittag waren wir bereits bei unserem Camp beim Salto Angel.
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Blick auf weitere Tepuis |
Salto Angel |
Camp für die nächsten Tage |
02.11. Salto Angel
Die zweite Nacht in der Hängematte war super. Gegen 7:30 gab es heute Frühstück und nach der Morgentoilette haben uns die Pemones über den Fluss gebracht und wir haben uns auf den Weg zum Aussichtspunkt (Mirador) am Salto Angel gemacht. Der Wasserfall hat durch die nächtlichen Regenfälle nochmals an Stärke zugenommen und wir konnten tolle Bilder machen. Aus dem einen schmalen Wasserfall, war jetzt ein breiter geworden. Der Weg ging mitten durch den Regenwald und im Hintergrund rauschte immer der Salto Angel. So gegen 11:00 waren wir dann am Aussichtspunkt und durch die Gischt kam man sich vor als ob man mitten im Regen stand. So gegen 13:30 waren wir dann wieder in unserem Camp und unsere Köche haben super Nudeln gekocht. Den Mittag nutzen wir zur Siesta. Um 16:00 haben wir dann ein Nachbarcamp von wo man eine tolle Aussicht auf den Angelfall hat. Zum Abendessen gab es lecker Hühnchen vom Spiess und am Abend hat die eine Hälfte Karten gespielt und wir haben mit dem Pemones geknobelt und wir alle hatten richtig Spass.
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| Angel Fall | im Dschungel | am Mirador | beim Zocken |
03.11. Salto Angel - Canaima
Leider war es heute die letzte Nacht in der Hängematte und wir besuchten vor dem Frühstück nochmal den Salto Angel und auf dem Weg dahin haben wir wieder einige doch etwas grrößere Spinnen gesehen. So gegen halb neun waren dann die Einbäume beladen und wir machten uns auf den Weg nach Canaima. Durch den hohen Wasserstand ging es recht flott voran und gegen 11:00 erreichten wir die Zwischenstation, wo wir mal wieder ein paar Stromschnellen umlaufen mußten. Gegen 12:00 haben wir dann noch den Salto Sapo besucht. Bei diesem Wasserfall kann. Bei diesem Wasserfall kann man hinter dem fallenden Wasser hindurchlaufen und das war bei diesen Temperaturen sehr angenehm. Gegen 13:45 haben wir dann Canaima erreicht und es hieß bye bye zu unseren Indianern zu sagen. Gegen Mittag haben wir dann einen Supermark erreicht, wo zum ersten Mal in Venezuela Postkarten zu laufen gab, außerdem haben wir unsere Getränkebestände wieder aufgefüllt. Um 15.00 waren wir dann in unserer Unterkunft. War leider etwas außerhalb von Canaima. Heute gab es als Abendessen Fisch oder Fleisch. Das Büffet war doch sehr dürftig und alle der Gruppe waren doch recht enttäuscht. Wir haben uns dann entschieden dass der Abend so nicht enden soll und Wilmar hatte einen Pickup organisiert, der uns zu der Kneipe mit Pool gebracht hat. Nicht jeder der Gruppe hatte offenbar Lust dazu, so dass am Ende nur noch Henni, Jens, Wilmar, Antonia und ich dort geblieben sind. Wir hatten viel Spaß und der Cuba Libre war sehr lecker. So gegen 24:00 hatte der Barkeeper keine Lust mehr und wir haben noch eine weitere Flasche Rum und Cola organisiert und uns dann auf dem Weg zur Lagune gemacht. Heute war Vollmond uns es war eine super Atmosphäre. Der Rum zeigte seine Wirkung und wir haben mal wieder geknobelt und der wo verloren hat, muss mit es weniger Kleidung ins Wasser hüpfen. Ich war der erste, Henni die nächste und letztendlich waren alle im Wasser, aber das machte keinem mehr was aus. Gegen 2:30 waren wir dann wieder in der Unterkunft und Henni mußte Kirstin wecken, aber auch das war kein Problem.
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| die Einbäume sind voll | Saltop Sapo | Ankunft in Canaima | Cuba Libre |
04.11. Canaima - Ciudad Bolivar
Nach dem Frühstück haben wir nochmal die Möglichkeit zum Baden in der Lagune genutzt und dabei kam zum ersten Mal Karibikfeeling auf. Gegen 12:00 ging dann unsere Flieger zurück nach Ciudad Bolivar. Leider hatte der Pilot offenbar nicht seinen besten Tag und es hat doch etwas gewackelt und laut Henni hat der Kollege zwischendurch auch mal kurz die Augen zugemacht. So gegen 13:30 waren wir dann zurück in Ciudad Bolivar und wir besuchten noch kurz das Flugzeug von Jimmy Angel. Dann machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel und leider wurden wir dabei offenbar beobachtet, denn kurz nach einer Schule hielt ein Auto neben uns und vier Männer stiegen aus und haben uns umstellt. Bei Antonia zogen sie an der Kameratasche, bei mir hatten sie es auf die Videokamera abgesehen. Zum Glück kam dann ein Security vorbei und die Herren ergriffen die Flucht. Leider war der ganze Film und die Kamera futsch, aber wir hatten sonst keinen weiteren Schaden. Im Hotel mußten wir uns alle erst mal setzen und haben die Geschichte Eddy erzählt. So ein Scheisse! Edgar, Eddy und ich sind dann zur Polizei, denn für die Versicherung braucht man ein Protokoll. Diese ganze Aktion hat drei Stunden gedauert und der Polizist hatte einen besonders schlechten Tag. So gegen 18:00 hatten wir dann eine DIN A4 Seite, natürlich in Spanisch und Edgar fuhr uns zurück ins Hotel und gegen 19:00 sind wir dann ins Restaurant gegenüber gegangen und es gab leckere Steaks, Papa Frittas und einem großen Salatteller. Das war mal richtig lecker. Diesen Nachmittag streichen wir am besten von diesem Urlaub.
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| Lagune von Canaima | endlich Palmen | Flugzeug von Jimmy Angel | lecker Steak |
05.11. Ciudad Bolivar - Caripe
Von Ciudad Bolivar ging es heute per Kleinbus in Richtung Orinocodelta und unterwegs haben wir bei Indianer am Strassenrand gehalten und da gab es seltsame Tiere zum Essen. Sah aus wie eine Ratte. Bei einer weiteren Polizeikontrolle nahm es der Beamte besonders genau und wollte alle Pässe sehen. Gegen Abend sind wir dann bei der Humboldthöhle angekommen und keiner wußte so genau was uns da erwartet. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit hörte man seltsame Geräusche aus dem Inneren der Höhle. Die Vögel haben sich auf Ihren nächtlichen Ausflug vorbereitet und haben das auch mit Geräuschen angekündigt. Wir durften sogar in den Eingang der Höhle und konnten so das Schauspiel über unseren Köpfen sehr gut verfolgen. Hier hat offenbar Herr Hitchchock die Geräusche für seinen Film die Vögel her. Anschließend haben wir noch an einem Alkoholladen gehalten und unsere Vorräte aufgefüllt und es wurde mal wieder ein lustiger Abend im Zimmer Nummer neun. Viel Spass hatten wir beim Filmeraten. Besonders Psycho und Mission Impossible waren gut gelungen ;-)
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| Indianerjunge | am Straßenrand | Mission Impossible | Party im Haus Nr. 9 |
06.11. Caripe - Mochima
Heute gab es nach dem Frühstück eine kleine Nachhilfestunde in Botanik. Oberhalb der kleinen Bungalows gab Kaffee-, Orangen-, Limettenbäume und jede Menge Blumen. So gegen 9:00 waren wir dann wieder an der Guacharo-Höhle zur Führung und die war echt der Hammer. Für die Touristen sind 1,2 km freigegeben und innerhalb der ersten 800 m ist fotografieren und Licht verboten, nur unser Guide hatte eine Gaslampe dabei, mit der er den Weg ausgeleuchtet hat. Zum Glück sah man auch nicht so viel, denn der Bodenbelag bestand aus Guano, Kernen und ????? Zu Freude von Kirstin gab es auch etliche Nagetiere in der Höhle. Die Vögel fühlten sich offenbar durch uns nicht besonders gestört, sonder machten weiterhin Ihre Geräusche und schwierten durch die Höhle. Erst nach einem schmalen Durchgang gelangten wir in die Halle der Stille. Dort durften wir fotografieren und es gab jede Menge Tropfsteine. Nach der Höhlenführung stand eigentlich eine kleine Wanderung zu einem weiteren Wasserfall auf dem Programm, aber die Gruppe hat sich dagegen entschieden und wir wollten lieber schneller Richtung Meer. Gegen 16:30 sind wir dann an der Posada in Mochima angekommen. Diese Herberge wird von einer Schweizerin (Barbara) und Ihrem Mann Roche betrieben und wir wurden auf zwei Häuser verteilt. Jens und ich habe die blaue Suite bekommen. Leider haben wir nur ein kleines Fenster, dafür war aber der Kühlschrank voll mit Bier und anderen leckeren Getränken. Zum Abendessen waren wir in einem Fischrestaurant und ich habe mir einen Red Snapper gegönnt. Auch der Caipi war sehr lecker und das Personal war zum ersten Mal in diesem Urlaub richtig nett und vor allem aufmerksam. Danach waren wir alle serioes und sind brav schlafen gegangen.
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| Flaschenputzerpflanze | Guachero-Höhle | Red Snapper | Matthias + Kirstin |
07.11. Mochima
Für heute stand eine Bootstour mit Roche auf dem Programm und wir waren gespannt, wie hier die Strände aussehen. Playa Blanca hört sich ja gut an. Nach einer kleinen Meerenge haben wir dann das offene Meer erreicht und sind zunächst an der Küste entlang gefahren, aber nirgendwo gab es einen Strand mit Palmen. Unterwegs haben wir Pelikane und Fregattvögel gesehen und kurz vor dem Schnorchelstop haben uns ein paar Delphine Gesellschaft geleistet. Gegen Mittag haben wir dann den Playa Blanca erreicht und ooops da waren auf einmal ganz viele Menschen und Boote, aber leider keine Palmen. Die kühlen Getränke und das gute Essen zeigten Wirkung und wir haben die Palmen ganz schnell vergessen. Gegen Abend war dann noch Grillen angesagt und hinterher wurden noch im Mondschein gebadet. In der Dunkelheit hat uns das Boot dann wieder zurück nach Mochima gebracht und wir wollten uns gerade verabschieden, als plötzlich ein Venezulaner uns mit Guten Abend begrüßte. War zwei ehemalige Austauschschüler (Carlos und Christian) und die konnten zum Teil noch etwas Deutsch und mit denen haben Antonia, Christine, Thomas und ich noch einen sehr lustigen Abend verbracht.
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| Bootsausflug | Delphine | Krabbe | Wilmar und eine Schönheitskönigin |
08.11. Mochima - Caracas
Die Nacht mal wieder ziemlich kurz, aber der Rum hat so eine gute Qualität, dass keiner von uns Kopfweh hatte. Heute stand der letzte Fahrtag auf dem Programm, denn es ging zurück nach Caracas. Die meisten nutzen die Gelegenheit für ein Nickerchen. Mittagspause machten wir an einer "Raststätte" und es gab leckers Fleisch vom Grillspieß. Gegen Abend waren wir dann in Caracas und Edgar brachte uns in ein Viertel mit vielen Souveniershops und wir konnten doch noch ein paar Kleinigkeiten für unsere Neffen und Nichten besorgen. Den letzten Abend verbrachten wir in einer Pizzeria und allen hat es sehr gut geschmeckt. Gegen 22:00 waren wir wieder zurück am Hotel, aber so kann der letzte Tag eigentlich nicht enden, also wieder in die Autos und ab ins Nachtleben von Caracas. Mit der ersten Kneipe hatten wir nicht so viel Glück und nach einem Bier haben wir bezahlt und sind noch in einer Disco gelandet. Hier ging dann die Party richtig los und die letzten Bolivares wurden in Rum und Cola getauscht und es wurden viel getanzt und gelacht.
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| Grillfleisch | Häuser in Caracas | Pizza | Jens und Wilmar |
09.11. Caracas - Europa
Diese Nacht war auch mal wieder ziemlich kurz, aber wir waren alle gegen 7:30 wieder beim Frühstück und genossen nochmal Rührei, leckere Fruchtsäfte und reichlich Kaffee. Nach dem Frühstück sind wir dann mit der U-Bahn in die Stadtmitte gefahren und Eddie hat uns noch ein bischen Caracas bei Tag gezeigt. An der Statute von Simon Bolivar gab es nochmal ein Gruppenfoto, im Gebursthaus gab es tolle Bilder von der Geschichte Venezuelas und gegen Mittag mußten wir dann schon wieder Richtung Flughafen aufbrechen. Hier hieß auch bye bye zu Eddie, Wilmar und Edgar zu sagen, Volker und Barbara und Thomas und Christine haben uns auch verlassen und gegen Nachmittag hob die Maschine Richtung Frankfurt ab und das war Venezuela in 18 Tagen.
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| Simon Bolivar | Häuser in Caracas | Pizza | Wilmar, Eddie und Edgar |
Adios und Felize Navidad
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Salto Angel |