Freier Tag um Uluru

Heute war mal wieder Aufstehen vor dem Sonnenaufgang angesagt, denn wir wollten uns nicht das Farbenspiel am Ayers Rock entgehen lassen. Am Rock waren wir jedoch nicht alleine, denn hier versammelten sich die ganzen Reisegruppen. Je nach Reiseveranstalter gab es entweder ein Buffet, ein Gläschen Sekt, oder wie bei uns ein Klappstuhl und eine heiße Tasse Tee. Reicht ja auch völlig aus. So nach und nach ging dann im Osten die Sonne auf und aus dem braunen Felsen wurde nach und nach der Rote Riese.

So gegen 7.30 verliesen wir dann unseren Platz und besuchten das Informationszentrum direkt am Ayers Rock. Auf dem Weg zu diesem Zentrum konnten wir zum ersten Mal den Anstieg sehen. Sah doch recht steil aus und man kann die Ranger schon verstehen, warum vom Aufstieg abgeraten wird. Außerdem war der Wind eher stärker als schwächer geworden und der Aufstieg blieb geschlossen.

Da es um 8.30 mit den Wetterverhältnissen nicht besser war, beschlossen wir auf den Aufstieg zu verzichten und entschieden uns für die Umrundung des Ayers Rock. Die Wanderung dauerte ca. 4 Stunden und es waren ca. 10 km. Nach jeder Biegung konnte man neue Nischen, Höhlen und Spalten entdecken, welche für die Aboriginies eine Bedeutung haben und aus diesem Grund durfte nicht an jeder Stelle fotografiert werden. So gegen 12.00 Uhr waren wir wieder am Ausgangspunkt und es war doch schon recht warm und wir freuten uns auf eine Abkühlung mit kalten Getränken. Im Infozentrum gab es außerdem eine Snack Bar wo wir unseren Hunger stillen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir im Swimming Pool, oder mit Postkarten schreiben.

Am Abend besuchten wir ein Touristen-BBQ. Jeder Tourist konnte sich sein Essen selber zusammenstellen und dann selber am Grill brutzeln. Ich habe an diesem Abend Emu, Känguru, Steak und Krokodil probiert. Während des Essens versuchte ein Alleinunterhalter etwas Party zu machen, was aber nur schlecht als recht gelang, denn der war meiner Meinung nach richtig schlecht.

Nach dem Schlummerbier legten wir uns dann schlafen, denn am nächsten Tag warteten die Olgas auf uns.