Cooper Pedy
Nach dem Frühstück und dem Zeltabbau
machten wir uns auf nach Cooper Pedy. Die Stadt liegt mitten im
Outback und hier gibt es die groessten Opalvorkommen der Erde.
Auf der Fahrt dort hin, passierten wir den angeblich längsten
Zaun der Erde. Dieser Dingo-Zaun soll die Schafe und Dingos von
einander trennen.
Heute war mal richtig gutes Wetter und gegen Mittag waren wir
doch alle recht froh, dass unser Bus einen Klimanlage hat. Um die
Mittagszeit erreichten wir William Creek. Dort leben nur 7
Menschen und es gibt nur einen Pub und einen kleinen Flughafen.
In dem Pub ist offenbar Sitte, daß sich jeder Reisende verewigt.
Also Visitenkarte raus und zack an die Wand. Manche Touris haben
sich auch von ihrer Unterwäsche getrennt und so hängen jetzt
BHs und Unterhosen von der Decke. So waren wir jetzt doch nicht
drauf und die meisten haben nur mit dem Kugelschreiber auf der
wand unterschrieben.
Gegen Nachmittag erreichten wir dann Cooper Pedy und zunächst
zeigte uns Darryl wieder auf einer kleinen Stadtrundfahrt die
Stadt. Viel zu sehen gibt es jedoch nicht, da die meisten
Wohnungen sich unter der Erde befinden.
Diese Nacht war mal kein Zelten angesagt, denn in Cooper Pedy
schläft man unter der Erde. Das Underground Hostel liegt genau
neben einer alten Mine und es gab endlich mal wieder ne Matratze
zum Schlafen. Abends waren wir alle Pizza essen. In dieser Kneipe
gab es keinen Alkohol, aber hier galt BYO (bring your own),
d.h. man kann sein Bier selber mitbringen und so mußten wir
nicht auf unser geliebtes Bier verzichten.
Abends war dann noch etwas Bildung angesagt, denn wir waren mit
Martin und seinem Ghostbustershuttle auf Sternentour. Martin erklärte
uns mit viel Humor den Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre.
In dieser Nacht war es fast sternenklar und sogar wir als Laien
konnten das Kreuz des Südens, den Andromedanebel und mehrere
Planenten erkennen. War echt ein Erlebnis.
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