25.10.2003 Flug Frankfurt - Dubai - Kapstadt

Flughafen Dubai Jens und Steffen Matthias und Steffen

Bereits in Mexico wurde beschlossen das es dieses Jahr nach Afrika geht und so haben wir uns für die Südafrikareise bei Mosquito entschieden und im Oktober war es endlich soweit und der erste Treffpunkt war, wie so oft der Flughafen in Frankfurt. Dort gab es ein Wiedersehn mit Henni, Steffen, Conni, Sascha, Jens und ich habe Steffen wiedergetroffen, mit dem ich 2001 in Australien war. Eigentlich wollten wir ja nach Südafrika, aber da wir mit Emirates geflogen sind, ging die Flutroute über Dubai und dort war es erst einmal Zeit für ein "Frühstück" denn Matthias hatte ne Wette verloren und die wurde im Irish Pub sofort eingelöst.

26.10.2003 Kapstadt und Kap der guten Hoffnung

Tafelberg in Kapstadt 1. Frühstück in Kapstadt Steffen und Connia

Auf der Südhalbkugel ist ja bekanntlich im Oktober Frühling bzw. Frühsommer und es war Morgens wolkellos und so wurden wir zum Frühstück mit einem grandiosen Blick auf den Tafelberg belohnt. Die Gruppe bestand dieses Mal aus 23 Personen und einige kannten sich von anderen Reisen bereits und somit war schnell klar wer mit wem in welchem Bus sitzen wollte und als das geklärt war ging es auch schon los zu der Pinguin Kolonie bei Simons Town am Boulders Beach. Danach ging es zum Kap und es ist schon ein tolles Gefühl am südlichsten Punkt von Afrika zu stehen. Am späten Nachmittag ging es dann noch per Seilbahn auf den Tafelberg und von dort ergab sich ein grandioser Blick auf Kapstadt.

Kleine Frackträger direkt am Strand Am Kap die Reisegruppe

27.10.2003 Fahrt nach Franschhoek

Am Morgen wurden zum 1. Mal die Busse mit dem Gepäck geladen und das Tagesziel sollte das 60 km entfernte Franschhoek sein. Auf dem Weg dorthin besuchten wir ein Weingut in Stellenbosch und dort durften wir natürlich auch die bekannten Weine aus Südafrika probieren. Den Einfluß der Franzosen merkte man gleich beim ersten Schluck, denn der typische Holzgeschmack vom Barriqufass konnte man deutlich schmecken. Die erste Überraschung war dann die Unterkunft, denn es handelte sich um eine Farm im Niemandsland. Ringesherum gab es nur Pferdekoppeln, Hügel und Felder und leider keine Kneipen oder ein Speiselokal. Deshalb plünderten wir am Nachmittag den Supermarkt und besorgten uns die wichtigsten Lebensmittel um in der "Idylle" überleben zu können.

Weingut bei Stellenbosch die Jungs beim Einkaufen unser Kühlschrank

28.10.2003 Franschhoek

Nach der ersten Nacht auf der Farm nutzen einige der Gruppe die Möglichkeit die Gegend auf dem Rücken eines Pferdes zu erkunden, andere meinten sie müßten einen Hügel besteigen, oder manche nutzen den Pool zum Plantschen. Da der Herd leider seinen Dienst verweigerte, blieb uns am Abend nichts anderes übrig als in der Kleinstadt Essen zu gehen. Dort gab es Springbock, Strauss und als Nachtisch Gorgonzolaeiscreme.

beim Ausreiten die Farm der Nachtisch

29.10.2003 Ausflug nach Boschendal

bei der Weinprobe Antiquitätenhändler auf unserer Veranda

Die Weine aus Südafrika sind ja in der ganzen Welt bekannt und deshalb stand heute eine Kellereibesichtigung und Weinprobe auf dem Programm. Mir persönlich habe die Weine nicht so geschmeckt, denn sie erinnern doch stark an die französischen Barrique-Weine und da bevorzuge ich doch eher meinen Trollinger. Nach der Weinprobe haben wir uns dann noch das Städtchen angeschaut und besonders der Antiquitätenladen war sehr interessant und die beiden älteren Herren haben echt tolle Musik gemacht. Den Nachmittag verbrachten wir wieder auf unserer Farm und manche der Gruppen erkundeten auf dem Rücken eines Pferdes die Gegend.

30.10.2003 Fahrt nach Springbok

 

auf dem Weg nach Springbok endlich mal wieder ein richtiges Bett das Nationalgetränk Springbok

Heute hatten wir fast 500 km zu bewältigen und deshalb mußten wir an diesem Tag doch recht bald aufstehen und so mancher wurde auf der Busfahrt vom Schlaf überrascht und jeder holte den fehlenden Schlaf nach. Petra und Dieter wechselten sich mit dem Fahren ab und gegen Nachmittag sind wir dann in Springbok (Distrikt Namaqua) angekommen. Leider war das Wetter heute nicht so prickelend und es regnete immer wieder und somit entschied die Gruppe dass wir die nächste Nacht in einem Hotel verbringen, denn eigentlich sollten wir Zelten, aber dazu hatte keiner so recht Lust. Beim Abendessen haben wir dann zum ersten Mal das Nationalgetränk Springbok probiert. Das ist Pfefferminzlikör und Amarula und das schmeckt echt lecker. Hier das Rezept. Man füllt zunächst ein Schnapsglas zur Hälfte mit Pfefferminzlikör und läßt dann am besten von dem Rücken eines Teelöffel den Amarula ins Gläschen laufen und bekommt dann Getränk mit zwei Schichten und wer möchte kann oben noch ein Sahnehäubchen drauf setzen und dann Prost.

31.10.2003 Goegap Nationalpark und Augrabis Falls Nationalpark

 
Goegap Nature Reserve Aleo-Vera Bäume bunte Käfer

Das Wetter hat sich über Nacht doch deutlich gebessert und deshalb haben wir uns zum ersten mal auf Pirschfahrt begeben. Im Goegap Nationalpark soll es immerhin Oryx Antilopen, Klippspringer und über 100 Vogelarten geben, aber die hatten an diesem Tag offenbar alle frei, denn außer ein paar Eidechsen und den bunten Käfern haben wir nicht viel vor die Linse bekommen. Dafür schien die Sonne und es kamen zum ersten Mal die kurzen Hosen zum Einsatz. Um die Mittagszeit bestiegen wir dann wieder die Busse und es ging weiter zu unserer nächsten Station dem Augrabis Falls Nationalpark. Hier durften wir dann zum ersten Mal die Zelte aufbauen und da hatten wir eine Menge Spaß dabei.

1.11.2003 Augrabis Falls NP

 
Zeltstadt Outdoor-Kneipe Schlucht bei den Augrabis Falls

Nach der ersten Nacht im Zelt fand heute die erste Pirschfahrt im Nationalpark statt und wir haben endlich die ersten großen Wildtiere gesehen. Eine Giraffenfamilie kreuzte mehrmals unseren Weg und mehrere Antilopen haben wir auch noch gesehen. Mittagessen gab es dann wieder in unserer Zeltstadt und der Nachmittag stand zur freien Verfügung und so besuchten wir den Wasserfall und das natürlich in der größten Hitze und deshalb brauchten wir erst einmal eine Abkühlung im Pool. Den Sonnenuntergang genossen wir dann mit einem kühlen Getränk auf dem Mondberg und da hat man schon einen tollen Blick auf den südlichen Sternenhimmel.

 

Giraffen beim Mittagessen die Wasserfälle

2.11.2003 Fahrt zum Kalahari Gemsbok NP

Das nächste Ziel unserer Runde war die Kalahari im Norden von Südafrika. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 1,2 Mio km² und besteht aus feinpulverigem, rotem Sand und hier war es sehr sehr heiß. Da es hier kaum Kneipen oder Restaurants gibt stand jedoch ein Großeinkauf für die nächsten Tage auf dem Programm. Ich hatte inzwischen auch meinen Job innerhalb der Gruppe gefunden, denn ich war ab sofort der Grillmeister und Feuermeister, natürlich immer unter Aufsicht von Klaus, unserem Stammesfürsten ;-)

 
beim Großeinkauf Tierfreunde klopfen nicht an die Scheibe auch den Tieren ist es warm

Auf dem Fahrt zum Zeltplatz haben wir dann jede Menge Tiere, wie Oryx-Antilopen, Strauße, Giraffen gesehen und der VW-Bus wurde mehrmals für einen kurzen Fotostop angehalten und wir hatten viel Spaß dabei.

lecker BBQ Conni auf Großwildjagd unser Wüstencamp

3.11.2003 Pirschfahrten im NP

endlich Schatten zwei Löwen und dann auch noch so nah Baumhäuser

Heute haben wir uns dann auf die Suche nach den Big Five gemacht und kaum zu glauben aber war, wir haben zwei Löwinnen gefunden und dann auch noch ganz nah bei der Straße. Ist schon beieindruckend dem König der Tiere einfach so vom VW-Bus aus beim Mittagschlaf zuzusehen. Alle haben unzählige Bilder gemacht und auch meine Videokamera lief fast im Dauerbetrieb. Auf der Runde haben wir große Herden von Oryx- und anderen Antilopenarten gesehen und das war schon ein tolles Erlebnis.

4.11.2003 Fahrt nach Kimberley

Reifenpanne bin hoffenlich auf der richtigen Seite Buscrew

Nach einer weiteren Nacht in der Wüste ging es heute Richtung Kimberley. Dort wurden 1866 Diamanten entdeckt und es gab dort einen Diamantenrausch und die Stadt wuchs auf über 30.000 Einwohner. Heute gibt es zwar immer noch Minen aber der große Boom ist vorbei. Unsere Unterkunft für diese Nacht befand sich in einem ehemaligen Arbeiterlager und es gab Stockbetten und sehr einfache Duschen und die Herbergseltern waren auch etwas seltsam.

5.11.2003 Big Hole, Weiterfahrt nach Bloemfontein

Big Hole historische Tram in Kimberley "Hotel" in Bloemfontein

Am Morgen stand ein Besuch im Minenmuseum auf dem Programm und dabei hatte man auch einen Blick auf das Big Hole. Das Big Hole hat an der Oberfläche einen Durchmesser von 460 m und eine Schachttiefe von 1070 m, und ist heute bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Hier wurden insgesamt 14,5 Mio. Karat Diamanten gefördert; das entspricht einem Gewicht von 2900 kg. Gegen Mittag ging es dann per Bus nach Bloemfontein. Das Quartier für diese Nacht waren alten Eisenbahnwaggons und dementsprechend waren auch die sanitären Anlagen und besonders bequem war das Schlafen auf den Sitzen auch nicht. Wenigstens das Abendessen und die anschließende Party waren gut und so ging auch diese Nacht recht schnell vorbei.

6.11.2003 Fahrt zum Qwa Qwa NP bei Clarens

Appartements Abendessen beim Lunchpakete schmieren

Gegen Spätnachmittag sind wir dann in Clarens angekommen. In der Nähe von Clarens liegt der Golden Gate Highlands Nationalpark, den wir dann in den nächsten Tagen erkundet haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist das Abendessen im Restaurant. Dort gab es auf der Karte doch tatsächlich Steaks mit 1000g. Die Unterkunft bestand aus Bungalows mit sauberen Duschen, guten Betten und hier konnte man sich so richtig erholen. Hier war es auch nicht mehr so heiß, denn Clarens liegt auf 1800 m.

7.11.2003 Qwa Qwa NP

Rezeption am Gate vom Nationalpark da sollen wir alle rauf?? Blick auf den Nationalpark

Heute stand eine Wanderung auf dem Programm und die ganze Gruppe machte sich am Morgen auf den Weg in die Berge. Dieter war unser Wanderführer und Motivator und mußte immer wieder den ein oder anderen zum Weitergehen motivieren, denn es ging zum Teil ganz schön steil den Berg hinauf, aber als wir dann alle oben waren, wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Am Abend war dann Füsse hochlegen angesagt und die viele frische Luft machte doch recht durstig und so wurde es wieder ein feuchtfröhlicher Abend.

8.11.2003 Actiontag im Golden Gate NP

Quad-Fahren Rafting Abseilen

Am heutigen Montag war Action angesagt und jeder konnte sich nach seinen Vorlieben sportlich betätigen. Auf dem Programm stand Quadfahren, Rafting und Abseilen. Das Quadfahren hat viel Spaß gemacht, Rafting war doch für die meisten ziemlich nass und beim Abseilen ist dem ein oder anderen doch etwas mulmig geworden und eine meinte nur oh mir isch übel....

9.11.2003 Fahrt zum Spionskop NP

     

10.11.2003 Spionskop NP

     

11.11.2003 Fahrt nach Durban

     

12.11.2003 Umhlanga Rocks

     

13.11.2003 Freitzeit in Durban

     

14.11.2003 Flug Durban - Frankfurt

 
     

15.11.2003 Welcome back Germany